Obstruktive Schlafapnoe

Was ist obstruktive Schlafapnoe (OSA)?

Die obstruktive Schlafapnoe (OSA) ist die häufigste Form der Schlafapnoe. Ganze 2% der Frauen und 4% der Männer leiden unter dieser Form der Schlafstörung, bei der es während des Schlafes zu Atemaussetzern zwischen 10 bis 60 Sekunden kommt. Die Apnoen (= Atemaussetzer) treten auf wenn sich die Zunge und andere Weichgewebe des Rachens im Schlaf entspannen und die Atemwege blockieren.

Durch das Aussetzen der Atmung sinkt der Sauerstoffspiegel im Blut des Betroffenen und der Körper löst - im Glauben zu ersticken - eine Weckreaktion aus.

Der Schweregrad einer obstruktiven Schlafapnoe wird durch den Apnoe - Hypopnoe - Index (AHI) gemessen, welcher die Anzahl der Atemaussetzer pro Stunde angibt. Grob gesagt ist, wenn keine anderen Faktoren hinzukommen, ab einem AHI von 15 /h die OSA klinisch relevant, ab einem AHI von > 30 /h spricht man von einer schwergradigen OSA.

Welche gesundheitlichen Risiken birgt OSA für die Betroffenen?

Patienten mit OSA sind aufgrund der mehrfachen Atemaussetzer nicht in der Lage, nachts durchzuschlafen. Die unmittelbarste Folge ist eine erhöhte Tagesmüdigkeit in Verbindung mit Konzentrationsschwächen. Das führt, beispielsweise in Bezug auf die Verkehrssicherheit, zu einem erhöhten Unfallrisiko . Wesentlich schwerwiegender sind jedoch die Folgen des nächtlichen Sauerstoffmangels. Er kann zu einer Entzündungsreaktion im Körper führen, wodurch das Herz-Kreislaufsystem auf Dauer geschädigt werden kann. Die Risiken für Bluthochdruckerkrankungen, koronare Herzerkrankungen , Herzrhythmusstörungen, Diabetes Typ 2 und Schlaganfälle können sich so erheblich erhöhen.

Sollten Sie die Vermutung haben an OSA erkrankt zu sein oder die Diagnose OSA bei Ihnen bereits gestellt sein, so zögern Sie nicht einen Termin zu vereinbaren!